Greif

Fecht-Training mit dem Langen Messer in Mainz


Regelmäßig einmal in der Woche in der Halle des Aikido-Dojos Mainz

Langes Messer
Wöchentliches Training ermöglicht dem "Fechter aus Leidenschaft" einen tiefgründigen Einstieg in die Materie, denn ohne Frage adelt es den Inhaber dieser faszinierenden Waffe, damit auch umgehen zu können. Im regelmäßigen Unterricht können wir individuell auf jeden einzelnen Fechter eingehen und so den Unterricht dem jeweiligen Kenntnisstand anpassen.
Das Lange Messer ist eine mit dem Schwert verwandte, äußerst dynamische Seitenwaffe, die im Spätmittelalter beliebt und verbreitet war. Es vereint die Prinzipien und Techniken des einhändigen Hiebfechtens mit der Lehre des Langen Schwertes und ist damit Teil der damals in Europa üblichen, auch Deutschen Schule genannten, Kampfkunst.

Trainingszeiten

 
Wochentag Uhrzeit Ort Halle Beschreibung     
Freitags 19:00-21:00 Mainz In der Halle des Aikido Dojos
Walpodenstr. 5, 55116 Mainz
Langes Messer     
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Trainingsleiter in Mainz

Joachim Bartsch - Trainingsleiter in Mainz für Langes Messer
  • weitere Kampfkunsterfahrung: Judo, Ju-Jutsu, Hapkido, seit 1998 Escrima
  • Mitglied der Fechtschule seit 2007
Mit langjähriger Kampfkunsterfahrung und nach intensiver Auseinandersetzung mit entsprechenden historischen Quellen erweitert Joachim Bartsch als Experte auf diesem Gebiet das Trainingsangebot der Fechtschule um das Lange Messer.
 
Joachim Bartsch

Manuela Seitz - Trainings-Assistenz in Worms und Mainz
  • Trainingsbetreuer im SchwertRing
  • Mitglied der Fechtschule seit 2003
Seit 2008 ist die Fechtschule mit einer (zunächst) internen Trainingsgruppe in Mainz vertreten. Als langjährige Schülerin der Fechtschule Krîfon leitet Manuela Seitz dort das wöchentliche Training mit dem Langen Schwert.
 
Manuela Seitz

Mathias Bösing - Trainingsbetreuer: Langes Messer (Mainz)
  • Fechtlehrer ADFD und Fachsportlehrer DSLV
  • Weitere sportliche Erfahrung: American Football
  • Mitglied der Fechtschule seit 2009
Matthias schloss im Sommer 2011 seine Ausbildung zum Trainingsbetreuer (SchwertRing) ab und unterstützt das Training. Sein Schwerpunkt liegt beim Langen Messer nach Lecküchner.
 
Matthias Bösing

Trainingsablauf

Der Unterricht beginnt mit disziplinübergreifenden Aufwärmübungen. Nicht nur Ausdauer und Beweglichkeit werden dabei trainiert, sondern auch Reaktionsvermögen und Koordination.
Der erste Unterrichtsteil besteht aus gemeinsamer Wiederholung von Grundtechniken (Beinarbeit, Hiebe und Paraden) ohne Gegenüber. So wird der Kenntnisstand auch neuerer Schüler angeglichen und Grundwissen vertieft. Ebenfalls zum „Einfechten“ gehören die darauffolgenden Zweikampfübungen, die mit wechselnden Partnern frei durchgeführt werden. Jeder Schüler kann hier Techniken und Fechtgeschwindigkeit weitgehend selbst bestimmen und so zu seiner Tagesform finden, Lernerfolge feststellen oder für sich an Schwachpunkten arbeiten.
Die Übungsphase geht nun in den Haupfteil des Trainings über, den themenbezogenen Unterricht. Je nach Zusammensetzung der Gruppe werden gemeinsam neue Techniken erlernt. In den meisten Fällen wird der Kenntnisstand aber variieren, so dass der Trainer einzelne oder mehrere Schüler bezüglich eines Themas betreut und individuell Hilfestellung gibt.

Abschließender Teil und mit größte Herausforderung des wöchentlichen Trainings ist das Freigefecht. Viel direkter, als bei den Übungen ist hier der Fechtpartner der Gegner, den es zu besiegen gilt. Im Freigefecht wird am deutlichsten spürbar, dass es sich um einen Kampf handelt. Dieses Gefühl ist es aber auch, welches für viele dem Kindheitstraum so nah kommt: aus eigener Kraft einen Gegner besiegen zu können, eigene Zweifel und Ängste überwinden zu können.
Auch und gerade bei den Freikämpfen legen wir großen Wert auf Sicherheit - das heißt technische Präzision an Stelle von wildem "Gedengel". Geschützt durch Fechtmasken aus dem Sportfechten haben die Schüler Gelegenheit, ihre Fähigkeiten ohne Verletzungsgefahr zu erproben. Die Freigefechte werden anschließend in der Gruppe besprochen und auch von den Fechtern selbst analysiert. Dies dient der Verarbeitung von Sieg und Niederlage und fördert die Fähigkeit, sich selbst einzuschätzen.

Trainingsvorbereitung (Aufwärmen):
  • Lockerungsübungen für Arme, Beine und Rumpf
  • Übungen zum Koordinationstraining
  • Übungen, um die Handhabung der Waffe zu routinieren
Gemeinsame Wiederholung der Grundtechniken:
  • Beinarbeit
  • Hieb- und Stichtechniken
Themenbezogener Unterricht (Hauptteil):
  • Vertiefung der Grundtechniken
  • Erlernen weiterer Fechttechniken
  • Verfeinerung der Koordination
  • Zweikampfübung u.v.m.
Freifechten:
  • Es werden gemeinsam die Taktiken und Fehler der Schüler erörtert und Verbesserungsvorschläge gemacht. Die Schüler haben hier die Gelegenheit, sich aktiv in die Diskussion einzubringen.
Gemeinsamer Abschluss


faq
F A Q

Lernziele

Nicht nur der Körper wird beim Historischen Fechten gefordert, sondern der Fechter in seiner ganzen Persönlichkeit. Ebenso, wie ein Fechter von naturgegebener Gelassenheit oder Kampfgeist profitieren mag, wird ein anderer in genau diesen Eigenschaften geschult werden, wenn sie ihm fehlen - dafür sorgt die Eigenart dieser außergewöhnlichen Kampfkunst. Das Schwertfechten ist für die meisten Schüler mit Kindheitsträumen und großer Leidenschaft verbunden. Von dieser Tatsache angespornt hat man im Training die Möglichkeit beständig an sich arbeiten und Lernziele verfolgen, auch über persönliche Hürden hinaus. Ein Fechter kommt nicht umhin, konzentriert und entscheidungsstark zu sein, er wird lernen, sowohl den Augenblick als auch den strategischen Plan zu sehen, er wird Konflikte meistern müssen - denn jedes Gefecht ist ein Angriff, er wird oft sich selbst gegenüberstehen, vor allem aber auch sich selbst begegnen.

Historisch, nicht szenisch


In unserem wöchentlichen Training praktizieren wir weder 'Schaukampf' noch Bühnenfechten. Letzteres lässt sich zwar als Prinzip unterstützend für Fecht-Vorführungen heranziehen, bildet aber keinen Teil des regelmäßigen Trainings. Eine Trennung von Bühne und Historischem Fechten ist uns besonders wichtig und eine Voraussetzung für das effektive Erlernen der überlieferten Techniken.

Sicherheit

Die Sicherheit steht bei uns an oberster Stelle! Sowohl die Wahl der überlieferten Techniken als auch die Trainingsmethoden orientieren sich daran. Beim Training werden Fechtmasken (keine Helme) getragen. Freikampftraining findet bei uns mit verminderten Krafteinsatz statt.

Equipment

Damit sich der Schüler auf Technik und Körperkoordination konzentrieren kann, ohne ein körperliches Risiko einzugehen, wird im Unterricht nicht nur mit Metallschwertern geübt: als Trainingswaffe dient oft das Shinai oder ein Übungsschwert aus Kunststoff, das in seinen Maßen einem Langschwert entspricht. Die Übertragung der Techniken auf die schwerere Fechtwaffe aus Metall ist anschließend das Ziel. Jedoch ist trotz der anderen Gewichtsverhältnisse dieser Teil schneller als erwartet vollbracht. Dennoch bleiben Übungswaffen weiterhin fester Trainingsbestandteil. So ist dem Herantasten, Ausprobieren und Erfahren der Schüler (fast) keine Grenze gesetzt - eine wichtige Voraussetzung für eine Sportart, die sich dem Ausübenden nicht uniform aufdrängt, sondern offen bleibt für die Erforschung und individuelle Herangehensweise des Einzelnen.

Trainingskleidung:
  • Sportkleidung (vorzugsweise lange Hosen)
  • Hallenschuhe
  • Handschuhe (Leder)
  • Fechtmaske
  • Optional: Fechtjacke, Gambeson oder Vergleichbares
  • Optional: Verstärkte Handschuhe
Trainingswaffen:
  • Kunststoff-Waster (ggf. Shinai)
  • Metallwaffe (Schwert, Langes Messer, etc.)
  • Optional: Fechtwaffe (leichtere Metallwaffe oder Fechtfeder mit flexiblier Klinge)
Wir beraten Sie gerne, was Sie im Einzelnen benötigen.
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URL:     

www.Schwertkampf-Tutorials.de

    
         
 
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